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Braunbären in Alaska fotografieren – Katmai Nationalpark

Bär und Kind Katmai

Der Besuch im weltbekannten Katmai-Nationalpark in Alaska zählte dieses Jahr wohl zu einem meiner Reisehighlights. Um den viertgrößten Nationalpark der USA zu erreichen muss man sich auf ein kleines Abenteuer einlassen. Ohne ein Boot oder mit dem Flugzeug kommt man nämlich nicht auf die Insel. Ich hatte mich für die Anreise mit dem Wasserflugzeug entschieden.

Wie es danach im Park weiter ging und wie ich hautnah die riesigen Braunbären fotografieren konnte, darüber schreibe ich ausführlich in diesem Artikel und teile einige spannende Erlebnisse. Weiter unten findet ihr auch noch Details zur Organisation. 

Braunbär neben Schild im Katmai Nationalpark
Warnschild der Ranger im Park

Anreise:

Ausgangspunkt für den 5-tägigen Ausflug war die größte Stadt Alaskas, Anchorage (wiki). Der erste Flug führte nach King Salmon, wo auch die Verwaltung des Nationalparks sitzt. Von dort aus ging es dann mit einem kleinen Wasserflugzeug zu den verschiedenen Zielen im Schutzgebiet. Da ich in Bezug auf die Braunbären noch wenig Erfahrungen hatte, setzte ich mir als Ziel die bekannten Brooks Falls, welche zwischen dem Lake Brooks und Naknek Lake liegen. Dort nahe der bekannten Wasserfälle gibt es nämlich neben einem Campingplatz und einer kleinen Lodge auch noch etwas mehr Infrastruktur, um die Tiere sicher zu beobachten. Mit etwas Eingewöhnung und ersten Erfahrungen mit den Bären gab es allerdings auch die Möglichkeit sich weiter in die Landschaft des Parks hineinzuwagen, was für so einigen Nervenkitzel sorgen kann. Aber dazu später mehr. ;-)

Neben den Braunbären ist die riesige Insel auch bekannt für seine Vulkane, welche ich aber nur kurz mit einem Blick aus dem Flugzeug bestaunen konnte. Insbesondere das Valley of Ten Thousand Smokes ist bei den vielen Besuchern sehr beliebt. Eine weitere wichtige Zutat die den Park so einzigartig macht, ist der vielfältige Bestand an Lachsen, welche natürlich auch für die hohe Dichte an Braunbären zuständig sind. Da ich mich völlig auf die Fotografie konzentrieren wollte störte es mich auch weniger, dass ich die Aussichtsplattformen mit anderen Fotografen teilen musste. Im Gegensatz war es sogar einmal sehr entspannt ausgiebige Diskutieren zu können, bin ich doch sonst meist als Einzelgänger auf Tour.

Ich denke eine große Anzahl an Fotos die man von Braunbären so finden kann wurden genau an diesem Ort aufgenommen. Was dem Abenteuer aber keinen Schaden zufügte – zumindest nicht auf meiner Tour Ende September – kurz bevor der Katmai Nationalpark (wiki) geschlossen wurde – und deutlich weniger Touristen zu Besuch waren. Schon während der Landung war auch ein erster Bär aus dem Flugzeug heraus zu sehen, was bei den Passagieren gleich für die erste Aufregung sorgte. Nach der Ankunft folge die „Bärenschule“ an der jeder Besucher teilnehmen muss. Ich fand die kurze Lesung der Ranger wirklich sehr nett und informativ. Man fühlte sich dort sehr gut aufgehoben.

 

Erlebnis 1 – Bären am Strand:

Nachdem ich mein Lager aufgebaut hatte lief ich gemütlich zum knapp 500 Meter entfernten Strand zurück. Dort landen alle Flugzeuge, die Boote legen an und es tummelten sich zu dieser Zeit einige Gruppen von Vögeln im Wasser. Natürlich hatte ich gehofft den Bär noch einmal zu sehen, welchen wir schon beim Anflug aus dem Fenster des Flugzeugs erblicken konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch eine gewisse „Safarimentalität“ in mir, bei welcher man immer in Sorge ist überhaupt kein spannendes Tier zu sehen. Nach einigen Safaris in Afrika kann ich ein Lied davon singen. Das ich mir darum in diesem Park keine Sorgen machen musste durfte ich aber später sehr schnell lernen. Auf ganz Katmai gibt es geschätzt mehr als 1000 Bären, was auch die höchste Dichte an Braunbären auf der ganzen Welt darstellt. (Info: Nebenbei bemerkt nennt man sie hier auch nicht Grizzlybären. Eigentlich ist es die selbe Rasse. Einheimische bevorzugen den Begriff Grizzlybären aber für Bären die im Landesinneren oder den Bergen leben. Man ist sich hier scheinbar etwas uneinig. Als Unterart werden die viel größeren Kodiakbären auf der gleichnamigen Nachbarinsel auch nur so genannt.)

Nachdem ich eine einsame Möwe fotografierte musste ich mich ziemlich erschrecken, als plötzlich etwas großes Braunes durch den Sucher geschwommen war. Vor lauter Aufregung war die Fotografie ziemlich unterirdisch, der Moment dafür aber ziemlich eindrücklich. Da es schon sehr schnell Abend wurde beobachtete ich den einsamen Bären noch etwas länger und etwas später gesellte sich noch eine Mutter mit einem Kind dazu. Die Beiden liefen den ganzen Strand entlang und ich folge ihnen so gut es eben nur ging. Dabei muss man auf den richtigen Abstand achten und niemals darf man sich in den Weg der Bären stellen. Ich hatte mich dann meist im Abstand von +- 30 Metern flach auf den Grund gelegt oder hinter ein paar Büschen versteckt. Das sorgt übrigens auch für eine spannende Kameraperspektive. Dabei muss man sich dann schon auch des öfteren umsehen. Es könnten nämlich auch noch von hinten Bären auftauchen. Meistens waren es aber dann andere Fotografen. Den Moment am Boot hatte ich aber ganz für mich alleine. Dabei war der kleine Bär in das Boot gesprungen, um dort mit einigen Gegenständen zu spielen. Die Mutter hingegen suchte nach totem Lachs im Wasser und war durchaus träge unterwegs.

Ranger mögen es nicht, wenn die Bären sich an die menschliche Welt gewöhnen und schon kurz nachdem ich die Bilder aufgenommen hatte wurden die Tiere vom Strand verscheucht. Gleiche Situation konnte ich fast jeden Abend beobachten. Mit meinem Kamerasetup kam ich allerdings schnell an die Grenzen des machbaren. Trotzdem schön oder?

Bärin mit Kind
Bärin mit einem Kind am Boot
Bär im Wasser im Katmai Nationalpark
Bär blickt mich aus dem Wasser an
Bär und Kind Katmai
Bärenmutter mit Kind

 

Erlebnis 2 – Lachs bei den Wasserfällen:

Die Brooks Falls sind für die meisten Besucher der Highlight des Parks. Falls ihr schon einmal ein Bild von einem Bären mit einem Lachs im Maul gesehen habt, dann ist jenes Bild mit aller Wahrscheinlichkeit genau hier entstanden. Direkt bei den Wasserfällen gibt es zwei großzügig gestaltete Aussichtsplattformen von denen aus man dem Treiben der Tiere am Wasser folgen kann. Mir war es auf dem Steg unterm Tag meistens zu voll. Gelegentlich war es aber auch wieder ein entspannter Ausgangspunkt, um „ganz sicher“ einen Bären vor die Linse zu bekommen. Zu Fuss ist man vom Campingplatz in knapp 30 Minuten zu den Plattformen gelaufen. Das Lachs-im-Maul-Bild durfte natürlich auch nicht fehlen. Dafür darf man sich als Fotograf auf eine ziemliche Wartezeit einstellen. Mir ist es tatsächlich ein paar Mal gelungen. Für jenes Bild hier unten war ich aber sicherlich fünf Stunden auf der Plattform gestanden mit dem Blick durch den Sucher.

Auf Bestellung machen Bären nämlich garantiert keine besonderen Späße oder Akrobatik. Die meiste Zeit kann man ihnen dabei zuschauen, wie sie sich faul im Wasser wälzen. Manche der großen Bären rühren sich überhaupt kein Stück und warten einfach nur noch bis ihnen ein roter Lachs direkt ins Maul springt. Im Herbst sind die gesunden Bären alle dick gefressen, um für den nötigen Winterschlaf vorbereitet zu sein. Die größten Bären haben ihre Stammplätze unten am Wasser. Von jenen hatte ich nur sehr seltenen einen oben gesehen. Das war meistens dann doch den jüngeren überlassen, die sich auch schon einmal gerne um einen Platz zanken.

Fischer Bär
Dicker Bär mit dickem Lachs

 

Erlebnis 3 – Familienkrach:

Diesen kleinen Braunbären hatte ich zusammen mit seiner Mutter und einem Geschwisterchen mehrere Stunden beobachtet. Dabei war es besonders spannend zu sehen, welch unterschiedliche Charaktere die Tiere doch haben. Jener hier war immer äußerst neugierig und ich würde sagen vielleicht auch etwas frech, soweit man das über einen Bären überhaupt sagen kann. Es kam auch einmal zu einem Konflikt zwischen seiner Familie und einer anderen Bärin mit Kind. Während die anderen Bären sich über lange Zeit einfach nur aus dem Weg giengen oder sich angestarrt hatten, war er hier sofort auf seinen Hinterbeinen gestanden und hatte sich an die anderen Bären heran getraut. Es war aber offensichtlich, dass hier ein natürliches Misstrauen gegeben war, denn schon bald hatte er bei dem kleinsten Schnauber wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Im Bild mit der Bärengruppe ist es der in der Mitte.

Bei den ersten Bildern hier schüttelt er sich nach einem ausgiebigen Bad das Wasser ab. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welches davon nun das Beste ist. Deswegen einfach alle in der Galerie für euch. Diese Bilder sind übrigens alle von einer Brücke über die Flussmündung entstanden. Von dort aus kann man den ganzen Tag die Braunbären beobachten. Das allerdings gleich fünf Bären so nahe zu der Brücke ihrem Alltag nachgingen, dass hatte ich während meines Aufenthalts nur einmal. Da war dann sogar die geringste Brennweite von 150mm des Tamrons viel zu viel. Manche der Bilder hier sind deswegen auch mit meinem Standardobjektiv dem Sigma 17-70mm entstanden. Auf der Brücke ist man bei solchen Anlässen keinesfalls alleine. Ich war aber sehr positiv überrascht über die anderen Besucher, da man zusammen wirklich mucksmäuschenstill dort oben gestanden war. Das kenne ich aus anderen Nationalparks in den USA auch anders. War wirklich immer ein sehr angenehmes Erlebnis von dort oben das Geschehen zu beobachten. Manche Reisende besuchen jährlich die Brooks Falls. Manch einer sogar mit seinem eigenen Wasserflugzeug.

Konflikt Bären Katmai Nationalpark
Zwei Mütter mit ihren kleinen Bären auf Konfliktkurs
Kleiner Bär im Buch
Der kleine Bär auf Hinterfüßen im Busch
Tumul.t auf der Brücke im Katmai
Tumult auf der Brücke im Katmai

 

Erlebnis 4 – Der große Schnarcher und gefährlich naher Kontakt:

Während meines Aufenthalts bin ich manchmal auch direkt in die Büsche des Parks gelaufen. Das ist nicht verboten, man geht aber natürlich auf eigene Verantwortung los. Da die Bären in dem Park die Menschen doch gewohnt sind scheinen sie wesentlich entspannter als z.B jene des Denali Nationalparks (wiki), welche noch richtig frei und manchmal sogar umkontaktiert ihr Leben genießen können. Aber das bedeutet keinesfalls das die Katmai-Bären alles süße Teddys sind. Man muss sich schon vor Augen führen, dass im Fall eines Angriffs der Bär sicherlich als Sieger hervorgehen wird. Dabei braucht man sich wirklich keine Illusion machen. Schon das enorme Gewicht einiger großen Exemplare jenseits der 350 Kilogramm spricht hier für sich. Auch die zentimeterlangen Klauen und das starke Gebiss macht klar wer hier der Boss im Wald ist.

Bei jenen Wanderungen war ich nur mit meiner Kamera und meinem Stativ unterwegs. Auch hatte ich alle Lebensmittel sicher verstaut in den Aufbewahrungsfächern gelassen. Die Bären sind auf ständiger Suche nach allem Essbarem und man darf ihnen hier wirklich keine Gelegenheiten einräumen. Im Dickicht des Waldes neben dem Flusslauf war es meist sehr schwer überhaupt weiter als 10 Meter zu blicken und dazu kam noch die seit Tagen anhaltende starke Feuchtigkeit, welche sich schon nach wenigen Minuten auch durch die Klamotten gezogen hatte. Bei einer dieser Wanderungen kam ich mir richtig verloren vor, obwohl die Hütten der Ranger Station weniger als zwei Kilometer entfernt waren. Als ich meinen Körper in fröhlicher „Hello Bear Manier“ durch die Büsche zwängte hörte ich plötzlich ein tiefes Schnarchen, konnte aber nicht genau lokalisieren aus welcher Richtung es denn nun kam. Natürlich aufgeregt blickte ich umher bis ich schließlich ganz leicht durch die Blätter hindurch eine Bewegung wahrnehmen konnte. Keine 20 Meter von mir entfernt lag nun dieser ausgewachsene Bär und hielt seelenruhig sein Mittagsnickerchen. Vor lauter Schreck blieb ich zuerst einfach nur stehen um die Situation einzuschätzen.

Da die erster Perspektive für ein schönes Foto gänzlich ungeeignet war lief ich im Abstand von mehr als 30 Metern (100 Feet soll man laut Ranger mindestens einhalten) einmal im Bogen. Das war ein wirklich spannendes Unterfangen. In den Wäldern hätten ja auch noch andere Bären sein können und immer wieder hatte ich den Rießenbären aus den Augen verloren. Erst nach mehr als einer halben Stunde fand ich eine kleine Schneise die mich direkt zu dem schlafenden Tier zurück brachte. Mit dem Tamron Objektiv* auf 600mm Anschlag und meinem Stativ schlich ich mich dann Schritt für Schritt immer näher an das Tier und konnte tatsächlich ein paar schöne Fotos schießen. Neben dem Foto fand ich die begleitenden Gefühle der Freude bei dem Erlebnis aber das allerschönste. Einmal hatte er sich gedreht, kurz die Augen aufgemacht und sich mit seinen Klauen am Kopf gekratzt. Dabei wirkte das Tier so friedlich und entspannt und so überhaupt nicht wie eine wilde Bestie, was ohnehin ein total falsches Bild von Bären darstellt.

Nach einer viertel Stunde ließ ich das Tier in Ruhe und noch leicht zitternd suchte ich mir den Weg zurück ins Camp. Dabei gab es noch einen weiteren „Close Encounter“. Keine fünf Meter von mir war ein fast schwarzer Bär in den Büschen gestanden. Er kuckte mich kurz an und setzte sich auf seine beiden Hinterbeine. Ich hatte ihn überhaupt nicht wahrgenommen. In diesem Moment hatte ich dann, wie in der Bärenschule gelernt, aber doch schnell den Rückzug angetreten, die Hände nach oben gestreckt und laut gesprochen. Während ich mich so im langsamen Rückwärtsgang von dem Tier entfernte konnte ich dem sichtlich auch überraschten Bär in die Augen blicken. Das wäre einer jener Momente die man nicht so schnell vergisst. Die Anmut und Schönheit des Tieres hatte mich in den vielleicht 1-2 Sekunden dabei wirklich umgehauen. Jener Bär ist mir noch eindrücklicher als alle anderen im Gedächtnis – Fotos gibts davon aber nicht. Manche Erlebnisse hat man dann eben doch nur für sich gelebt. Näher war ich danach nicht mehr an einem Bär…

Blick durch Wald
Hinter den Bäumen befindet sich der Bär. Aber wie hinkommen?
Grosser Braunbär im Wald
Blick durch das Dickicht
Braunbär Bruno
Bär schläft seelenruhig
Braunbär Bruno
Riesiger Braunbär beim Schlaf unter einem Baum

 

Rückflug:

Der Ausflug in den Park ging schneller vorüber als es mir lieb gewesen ist. Leider wusste ich nicht, dass man auch nach Saisonschluss noch im Park bleiben kann und es sogar noch weiterhin Flugmöglichkeiten gibt, wenn man sich entsprechend organisiert. Das wäre schon spannend gewesen ganz ohne Ranger und mit deutlich weniger Besuchern im Park zu sein. Was die Bären dort wohl so alles anstellen, wenn sie ihre Ruhe haben? Aber ich war mit allem mehr als zufrieden, hatte ich die Bären doch so nah erleben können wie ich es mir nicht einmal erträumen hätte lassen. Andernorts wäre mir das sicherlich in diesem Umfang nicht möglich gewesen.

Beim Rückflug hatte es den Anschein als wollte ein Bär sogar gleich mit in das Flugzeug steigen. Noch während wir mit dem Einstieg beschäftigt waren kam ein junger Bär direkt auf den Flugzeugmechaniker zugelaufen. Jener konnte aber nicht wirklich seine Stellung verlassen, da er dafür Sorge trug das Flugzeug nicht auf Grund laufen zu lassen: „We must go, we must go – NOW!“, hörte ich den Piloten nur noch schreien. Ohne Sicherheitsunterweisung stieg die alte Machine dann auch schon weitaus schneller wieder in die Lüfte als geplant. Der Abschied war somit weniger romantisch sondern von einer gewissen Hektik geprägt. Auf dem 30-minütigen Flug war aber noch etwas Zeit zum nachdenken und ich hatte mich wirklich gefragt, ob ich wohl jemals wieder hier in das Schlaraffenland der Bären zurückkommen werde…?

Wir werden sehen! 

Abreise mit Wasserflugzeug Katmai
Bär kreuzt den Weg beim Abflug
Abreise mit Wasserflugzeug Katmai
Das Flugzeug auf dem Brooks Lake – Goodbye

 

Info zur Reise:

Die kosten für den Flug belaufen sich (2019) auf +- 800$. Ich war mit Katmai Air geflogen. Camping im Park kostet gerade einmal 15$ pro Nacht und man kann auch seine eigenen Lebensmittel für lange Zeit lagern. Keine Kühlschränke etc. Wasser gibt es kostenlos in der Lodge. Die Dusche hatte ich nicht benutzt – aber ich glaube das waren auch nur 5$. Für alle Interessenten sind das so die groben Randparameter. Wer noch weiter in den Katmai Park vordringen will kann auch ein Flugzeug chartern. Ein Sechssitzer macht das je nach Strecke ab +-5000$. Alle Informationen zu Nationalpark gibt es direkt beim US Katmai National Park & Reserve. Jährlich gibt es knapp 40000 Besucher auf Katmai. Das entspricht als Vergleich übrigens auch der Zahl an Touristen in der ganzen Antarktis pro Jahr. Ich denke für die Bären ist es ein großes Glück, dass sie so abgeschieden Leben. Ansonsten würde der Trend zum Massentourismus wohl auch hier seine Folgen zeigen. Die Campingplätze und Unterkünfte bei den Brooks Falls sind limitiert, man muss sich für die Sommerzeit Monate vorher anmelden. Ich hatte Ende September aber schnell einen Platz gefunden.

 

Ich hoffe ihr hattet etwas Spaß mit dem Text! Ich freue mich auf eure Kommentare. Geht übrigens auch direkt hier unten und nicht nur bei Facebook und Co. ;-)

Da ich die Frage sicherlich noch einmal als Kommentar bekomme. Der Großteil der Bilder auf dieser Seite sind mit dem Tamron SP 150-600mm G2* auf einer Nikon D7500* entstanden. Die nächsten Tage will ich darüber noch einen Bericht schreiben – richtig glücklich war ich mit der Kombination nämlich nicht.

Euer Martin

„Immer den Träumen hinterher!“

4 Kommentare zu Braunbären in Alaska fotografieren – Katmai Nationalpark

  1. Hallo Martin! Supertext und ebensolche Fotos, echt faszinierend. Muss ich auf meine Todo-List setzen.
    Weiterhin viele tolle Er-Fahrungen und nur das Beste! Viele Grüsse aus der Schweiz, der Winter kommt.

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