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Sugar Mountain

Rentier Teenager kuckt
Rentier Teenager kuckt

Schritt für Schritt geht es dem steinigen Weg zum Gipfel des Sugar Mountain hoch. Eigentlich wohl eher ein größerer Hügel als ein wirklicher Berg. Aber sei es drum – die Aussicht vom Gipfel soll ziemlich gut sein und sonst steht nichts weiter auf dem Plan für Heute. Ohne große Erwartungen will ich mir also die Zeit dort oben vertreiben. Der Hügel ist steil und mit einiger Zeit kommt man doch auch ins Schwitzen. Warm ist es heute wieder und der Pullover kann erstmal in den Rucksack gepackt werden.

Plötzlich raschelt es laut von oben, etwas huscht am Rande meines Sehfeldes vorbei. Über die Kuppe und durch einige Gräser hindurch sehe ich später zwei kleine Hörner und, bei genauerem Betrachten, den dazugehörenden Kopf. Ich gehe ein Stück weiter, worauf die Kreatur neugierig ihren langen Hals streckt und sich umsieht. Immer näher läuft das Tier. Etwas überrascht über die Reaktion schreite ich weiter um einen besseren Blick auf die Umgebung zu bekommen. Stetig kommt es direkt auf mich zu.

Ist wohl besser einfach mal stehen zu bleiben. Erst jetzt erkenne ich das Tier. Ein Rentier Teenager läuft mir entgegen, beim grasen aufgeschreckt. Mit großen Augen schaut es mich lange an und fragt sich wohl was nun wieder los ist. Es dreht den Kopf in alle Richtungen um einen genauen Eindruck von mir zu bekommen. So zutraulich scheint es nicht viele natürliche Feinde zu haben. Im engen Bogen, mit wachsamen Augen, läuft es an mir vorbei und gibt den grünen Gipfel frei.

Was für eine unerwartete Begegnung. Ich schaue dem gefleckten Rentier noch eine Weile nach und genieße die Aussicht. Schön haben die Tiere es hier im Moment.

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