5 Jahre Weltreise – Im Interview mit Time-To-Ride

360degrees

©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

Die Abenteuerfotografen bekommen Nachwuchs und das im Doppelpack. Aufgrund des bevorstehenden Events in Aalen habe ich Bettina Höbenreich und Helmut Koch von TimeToRide.de kurzerhand noch zum Interview gebeten. Fünf Jahre waren die Beiden auf Tour – nicht weniger als einmal um die Welt sind sie gefahren. Warum, weshalb, wieso? Genau das erfahrt ihr in den Antworten auf meine Fragen. Auch die Ansprüche an die Fotografie sind während solch einer Reise ziemlich besonders, wovon Bea und Helle auch gerne erzählen.

Noch als ich mit den Vorbereitungen für meine große Reise beschäftigt war hatte ich von dem TimeToRide Projekt mitbekommen. Von Anfang an hatte mich die die sehr authentische und nette Art der Protagonisten begeistert. Ihr Weg war lang und, wie sie selber schreiben, hat ihnen jener “1000 unbezahlbare Erinnerungen und Erlebnisse” eingebracht. Ich bin mir ziemlich sicher deren sind es sogar noch viele mehr.

Es hat sich also einiges an Film- und Fotomaterial gesammelt, welches sie auch in ihrem LIVE-Vortrag präsentieren. Im Rahmen der Freiheitenwelt Lichtspiele solltet ihr auf keinen Fall den Termin am 10.12.2017 in Aalen verpassen. Ich glaube wir können sehr gespannt sein, was da auf uns zukommen wird. Alle Infos zusammengefasst findet ihr: -> HIER <-

Aber jetzt geht es auch schon los! Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen vom Interview. 

 

Mehr über Bea und Helmut findet ihr hier:

Bea und Helle

 

 

Folgt den Beiden und schaut unbedingt auch auf deren Homepage vorbei!

 

TimeToRide-2017

©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

Interview

Freiheitenwelt: Mit Time To Ride seit ihr viele Jahre einmal um die Welt gefahren. Natürlich erlebt man auf solch einer Reise viele kleine oder große Abenteuer. Ich verfolge euch eigentlich seit Beginn eurer Reise und auch die Fotografie war ja immer ein wichtiger Bestandteil. Wie seit ihr eigentlich dazu gekommen euch auf die große Reise zu begeben und wie hat die Reise eure Art zu fotografieren verändert. Wie lange fotografiert ihr eigentlich schon?

Bea: Ich wollte schon immer mal für eine längere Zeit nach Australien, so habe ich Helmut irgendwann von meinem großen Traum erzählt. Er war spontan begeistert, stellte jedoch eine grundlegende Bedingung: Wenn nach Australien, dann mit dem Motorrad! Ich hatte zu diesem Zeitpunkt zwar bereits einen Motorradführerschein, war aber schon seit Jahren nicht mehr auf einem Bike gesessen… wie er mich dennoch von seiner Idee überzeugen konnte und wie aus dem Wunsch nach Australien zu reisen eine Weltreise wurde, das erzählen wir auf unserem Blog und auch in unserem neuen Multimediavortrag!

Helmut: Wir sind zwar beide sehr kreative Menschen mit vielen Ideen, doch mit Fotografie hatten wir vor unserer großen Reise eigentlich nicht so viel am Hut. Deswegen haben wir uns vor unserer Reise auch „nur“ eine kleine Spiegelreflex-Kamera aus dem Einsteiger-Segment zugelegt, um unsere Erlebnisse für uns und unsere Freunde festzuhalten. Dass sich im Laufe der Reise nicht nur unsere Ansicht auf viele Dinge, sondern auch unser Blickwinkel und unsere Perspektiven verändert haben, das zeigt sich nirgends so deutlich wie in unserer Fotografie. Mit jedem Kilometer, mit jedem Land, mit jeder Begegnung wuchs unser Interesse daran, die Welt und ihre Bewohner so auf unseren Bildern festzuhalten, wie wir sie aus dem Blickwinkel eines einfachen Motorradreisenden sehen.

 

Freiheitenwelt: Was ist für euch das wichtigste Medium um eure Eindrücke mit der Welt zu teilen? Hat sich das im Laufe eurer Reise geändert?

Bea: Als wir im Juni 2011 aufbrachen, waren die Sozialen Medien – Facebook, Instagram & Co. – noch nicht sehr populär und selbst private Blogs waren eher rar. Das war mit ein Grund dafür, warum wir eine eigene Homepage aufbauen wollten, auf der wir neben Reiseberichten, in denen wir unzensiert unsere eigenen Erlebnisse aus fernen Ländern und fremden Kulturen erzählen wollten, vor allem auch hilfreiche Infos zu Equipment, Ländern und organisatorischen Problemen und Fragen für nachfolgende Reisende zusammen tragen wollten.

Helmut: Dass aus dieser Idee über die Jahre eine Homepage mit hunderten von Seiten und Unterseiten, über 100.000 Bilder und hunderte Stunden Videomaterial entstehen, war nie so geplant und hätten wir uns nie träumen lassen!

 

TimeToRide-2017

©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

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©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

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©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

 

Freiheitenwelt: Wer eure Homepage verfolgt weiß, dass bei euch natürlich die Motorradabenteuer nicht zu kurz kommen. Da ich auch selber viel mit dem Motorrad reise, kann ich diese Art der Freiheit sehr gut nachvollziehen. Aber was begeistert euch denn nun ganz genau daran?

Bea: Die Freiheit, unser Leben on the Road jeden Tag selbst zu bestimmen und Morgens nicht zu wissen, was der neue Tag bringt. Offen in jeden neuen Tag zu starten und flexibel auf die Ereignisse, Begegnungen und Abenteuer zu reagieren, die wir jeden Tag erleben.  Das gibt uns unglaubliche Freiheit, aber auch die Verantwortung, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und mit den Konsequenzen unserer Entscheidung zu Leben.

Helmut: Jede Reiseart für sich bietet eigene Vorteile, aber nur sehr wenige Reisearten lassen den Reisenden so intensiv und bewusst in die Umwelt eintauchen wie das Reisen mit dem Motorrad. Als Motorradfahrer ist man immer mittendrin: Man spürt den Straßenverkehr und die Wettereinflüsse, nimmt die Gerüche und Geräusche des Landes wahr und hat eine unglaublich direkte Interaktion mit den Menschen vor Ort, da das Motorrad immer sofort eine Brücke zu den Einheimischen bildet, ganz egal ob Kleinkind oder Dorfältester.  Mit dem Motorrad fahren wir nicht einfach nur durch eine Region oder ein Land, wir saugen es regelrecht mit all unseren Sinnen auf.  Zudem kommt der Fahrspass in der Regel auch nicht zu kurz.

 

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TimeToRide-2017

©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

 

Freiheitenwelt: Wie hattet ihr euch auf eure Reise vorbereitet und in wie weit beeinflusste euch die Fotografie bzw. Videografie bei der Vorbereitung? Hattet ihr von Anfang an geplant einmal verstärkt an die Öffentlichkeit zu treten, oder hat sich das im Laufe der Reise einfach so ergeben?

Bea: Typisch deutsch, wie wir nun einmal sind :-) haben wir zu Hause quasi jeden Kilometer unserer Reise „minuziös“ vorgeplant… nur um dann unterwegs festzustellen, dass unsere ganzen tollen Pläne total umsonst sind, denn wir haben bereits nach kurzer Zeit erkannt, dass eine so durchgeplante Reise jede Spontanität, jede unerwartete Wendung und neue, spannende Möglichkeit im Keim erstickt. Würden wir noch einmal eine Motorradweltreise planen, so würden wir uns auf die absolut notwendigen Grundlagen – Visa, Jahreszeiten, Reisebeschränkungen u. ä. – beschränken und alles andere spontan unterwegs entscheiden, denn die besten Erlebnisse hatten wir immer dann, als wir all unsere tollen Pläne mal wieder über den Haufen geworfen haben und etwas total anderes gemacht haben! :-)

Helmut: Wie bereits erwähnt, hatten wir vor der Reise noch kein so großes Interesse für Fotografie oder Videografie. Erst im Laufe der Zeit „on the Road“ hat sich bei uns aufgrund der oft unglaublichen Landschaften, die wir bereisten, sowie ganz besonderen Begegnungen mit den Menschen und auch den wilden, in Freiheit lebenden Tiere das Interesse an der Fotografie entwickelt, das schnell weit über das „knipsen“ hinaus ging und speziell für mich zu einer echten Leidenschaft wurde. Heute ist es mein persönlicher Anspruch, mich und meine Fotografie kontinuierlich weiter zu entwickeln und den Menschen zu zeigen, wie unglaublich faszinierend und schön unser Planet doch ist. Gerade in Punkto Fotografie habe ich für die nahe Zukunft einige ganz tolle Projekte geplant!

Was das Thema Öffentlichkeit betrifft, so hatten wir ursprünglich unsere Webseite nur aus dem Grund ins Leben gerufen, um anderen Reisenden die Planung einer solchen Reise zu vereinfachen, da es in 2009/2010 noch nicht sehr viel und oft nur unvollständige Infos zu Motorradfernreisen zu finden gab. Das wollten wir besser machen. Zudem wollten wir natürlich auch unsere Freunde und Familie mit auf diese Reise nehmen und ihnen zeigen, welche Abenteuer wir erleben. Wie viel Zeit und Arbeit unsere Webseite unterwegs einfordern würde und welchen Umfang sie erreichen würde, wussten wir zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht und hatten wir auch so nie geplant.

 

TimeToRide-2017

©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

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©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

 

Freiheitenwelt: Wie schafft ihr es, auch in schwierigen Situationen noch die nötige Ruhe und Gelassenheit aufzubringen, die für eine tolle Fotografie nötig ist?

Bea: *Lacht* Diese Frage musst du Helmut stellen, denn das frage ich mich auch oft! :-)

Helmut: Ich bin bei diesem Thema zum zeitweiligen Leidwesen von Bea sehr ausdauernd und konsequent. Fotografieren ist für mich wie die unermüdliche Suche nach einem wertvollen Schatz. Ich bin ständig auf der Jagd nach der besten Stimmung, einzigartigen Lichtverhältnissen und ungewöhnlichen Perspektiven. Speziell hier mag ich es, immer etwas aus dem klassischen Rahmen zu fallen. Ich betrachte meine Umwelt inzwischen ständig durch einen imaginären Sucher und habe in der Regel das fertige Bild bereits im Kopf, bevor es entsteht. Nicht immer aber decken sich das Bild in meinem Kopf mit dem entstandenen Bild in der Kamera. ;-)

 

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Freiheitenwelt: Eure Bilder sind wirklich äußerst eindrucksvoll! Allerdings beschäftigt ihr euch auch sehr mit der Videografie. Wie genau unterscheidet sich hier die Herangehensweise bei einer Reise mit dem Motorrad?

Bea: Da ich in der Regel für die textliche Gestaltung unserer Homepage und allem drum herum zuständig bin, während sich Helmut mit großer Leidenschaft und Hingabegebe sowohl der Fotografie, wie auch der Videografie gewidmet hat, gebe ich diese Frage gleich an Helmut ab! :-)

Helmut: Blickwinkel und Bildaufbau ähneln sich in beiden Bereichen sehr stark, dennoch liefert die Videografie noch tiefere Einblicke in die Geschehnisse, da hier das Bild über einen längeren Zeitraum aufgenommen und vor allem noch Töne mit im Spiel kommen. So werden Emotionen und Eindrücke zusätzlich verstärkt uns absolut authentisch, denn wir nehmen sie genau in dem Moment auf, in dem wir sie fühlen und erleben. Der Unterschied zur Fotografie liegt mehr im Equipment, besonders beim Thema Bildstabilisierung und Tonqualität. Für uns war es zudem oft schwierig, eine Szene gleichzeitig zu fotografieren und zu filmen. Das geht leider nicht immer.

 

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©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

 

Freiheitenwelt: Welche Kamera(s) ist (sind) bei euch im Tankrucksack und was für ein Setup habt ihr am liebsten in den Händen? Schützt ihr eure Ausrüstung irgendwie speziell vor z.B. schlechtem Wetter oder Staub?

Bea: Obwohl Helmut den Großteil unserer Fotos schießt und dementsprechend auch den Großteil unseres Kameraequipments mit sich führt, habe auch ich immer eine handliche, aber dennoch hochwertige Digitalkamera in meinem Tankrucksack, um schnell reagieren zu können und Dinge auch aus meinem Blickwinkel festzuhalten.

Helmut: Wir haben aktuell als Hauptkamera eine Nikon D7100 mit einem Tokina 11-16, Nikkor 16-85 und einem Nikkor 70-300 Objektiv im Einsatz. Als Immer-drauf hat sich dabei das 16-85 bewährt, wobei ich für ungewöhnlich Perspektiven gerne das Tokina Weitwinkel nutze. Auch für die Landschaftsfotografie eignet sich dieses besser. Mittelfristig werden wir aber zu Vollformat aufrüsten, einfach um die Qualität nochmals zu steigern und mehr Möglichkeiten im Bereich Weitwinkel und Astrofotografie zu erreichen. Das Equipment befindet sich bei uns staubgeschützt und gut zugänglich im Tankrucksack, wobei wir bereits einige Transportmethoden ausprobiert haben und noch immer nicht die für uns optimale Lösung gefunden haben. Zum Filmen nutzen wir aktuell unsere Smartphones sowie einen Panasonic Camcorder, beides mit Richtmikrofon. Am Helm kommen zusätzlich zwei SENA 10C zum Einsatz und am Motorrad eine GoPro 3+.


Freiheitenwelt:
Welche Gedanken beschäftigen euch während des Prozesses der Fotografie? Vom Klick des Auslösers bis zum fertigen Bild nach der Bildbearbeitung! Was macht ein Foto besonders?

Bea: Früher habe ich da nie so darauf geachtet, aber im Laufe der Reise passiert es mir immer häufiger, dass wir mit den Motorrädern durch eine Landschaft – sei es menschenleere Wildnis oder auch eine turbulente Großstadt – fahren und plötzlich fällt mir eine Szene, ein Blickwinkel ins Auge, der in meinem Kopf bereits genau so auf einem Foto erscheint. Das sind die Momente, in denen ich spontan anhalte, ggf. auch umdrehe, um dieses eine Bild, diese eine Szene festzuhalten.

Helmut: Wie bereits erwähnt denke ich inzwischen „fotografisch“. Das ist ähnlich wie bei einem längeren Auslandsaufenthalt. Man spricht tagtäglich eine eigentlich fremde Sprache, aber wenn man sie lange genug spricht, werden auch die Gedanken im Kopf irgendwann ganz automatisch gleich in dieser Sprache entstehen. Besonders werden die Bilder dann für mich, wenn es mir gelingt, die Stimmung vor Ort einzufangen. Entweder weil sie in mir intensive Emotionen wecken, oder der manchmal absolut einzigartigen Lichtverhältnissen wegen, die oft nur wenige Sekunden andauern. Als Landschaftsfotograf bin ich so immer auf der Jagd nach der besonderen Lichtstimmung.

 

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©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

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@Helmut Koch – Bettina Höbenreich

 

Freiheitenwelt: Lassen wir die Kamera einmal außen vor. Ihr seit ja offensichtlich sehr gerne auch im Freien unterwegs und nächtigt viel im Zelt. Welche Gefühle überkommen euch in Momenten dieser Einsamkeit?

Bea: Hm… für mich ist es eine Mischung aus Freiheit, dem bewussten Wahrnehmen der Natur und des Lebens um uns herum, aber – je nachdem, wo wir unser Zelt aufschlagen – manchmal auch dem Wissen, dass wir uns mehr oder weniger ungeschützt den „Kreaturen der Nacht“ präsentieren, was – zumindest bei mir :-) – schon zu manch schlafloser Nacht geführt hat!

Helmut: Zufriedenheit. Unaufhaltsam streben wir unser ganzes Leben nach (materiellem) Reichtum, nach Erfolg und Konsum. Alles muss schneller, besser, teurer sein und wir bezahlen mit viel Stress und hohem Leistungsdruck dafür. Unsere Gesellschaft lebt uns das bereits von Kindheitstagen an vor und prägt so unsern Weg. Erst durch unsere Reise ist und das so richtig bewusst geworden und auch wir ertappen uns selbst immer wieder dabei, dass wir schnell in dieses Muster zurückfallen können. Sind wir draußen in der Natur, wird all das plötzlich absolut unwichtig und ein starkes Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit stellt sich ein. Einen Sonnenuntergang, ein spektakuläres Unwetter, oder ein Wildtier in der freien Natur zu beobachten macht uns weit zufriedener als jedes Konsumgut. Ein Bierchen dazu kann das Ganze aber durchaus noch steigern. ;-)

 

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©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

 

Freiheitenwelt: Was war für euch, aus rein fotografischer Sicht, der schönste Ort auf eurer Reise? Könnt ihr ein bestimmtes Land im speziellen empfehlen?

Bea: Puh… das ist eine sehr gerne gestellte Frage, auf die – wir zumindest – keine einfache Antwort haben! Denn jedes Land, jede Kultur, jede Landschaft hat ihren ganz eigenen Reiz. Wie in vielen anderen Bereichen auch, so ist es für uns die Abwechslung zwischen Bergen und Steppen, Wüsten und Dschungel, Meeren und Seen, die das Reisen und auch die Fotografie so reizvoll machen.

Helmut: Eine äusserst schwierige Frage, da mein Herz fotografisch aber hauptsächlich an der Natur- und Landschaftsfotografie hängt, waren Länder wie die Mongolei, Australien sowie ganz Südamerika und der Südwesten sowie der hohe Norden der USA absolute Highlights. Hier bot sich oftmals geballt unberührte Natur mit  faszinierenden sowie einzigartigen Landschaftsformationen. Auf ein Land festlegen klappt also definitiv nicht! ;-)

 

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©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

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©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

 

Freiheitenwelt: Habt ihr eventuell neue Projekte in Planung? Gibt es nach einer 5-jährigen Weltreise eigentlich noch irgendwelche Ziele?

Bea: *Lacht* Auch diese Frage wird uns oft gestellt, denn man möchte meinen, nach über 5 Jahren, in denen wir die Welt mit unseren Motorrädern entdeckt haben, hätten wir genug gesehen.

Doch wer das glaubt, der irrt gewaltig! Unsere große Reise hat eine Tür geöffnet, hat uns gezeigt, was das Leben außerhalb unserer Komfortzone für uns bereit hält, hat unseren Horizont erweitert und unseren Blickwinkel auf die Welt stark verändert.

Auch wenn unsere große Reise zu Ende ist, so ist sie für uns nur der Anfang, denn wir haben bereits unglaublich viele neue Ideen und spannende Projekte Rund um die Themen Motorrad und Reisen im Kopf!

Helmut: Ziele gibt es doch immer, vor allem waren wir in unseren fünf Jahren auf Reisen noch bei weitem nicht überall. Reisetechnisch wollen wir uns als nächstes das Baltikum sowie Skandinavien vornehmen, die Seidenstraße bis Nepal ist natürlich ebenfalls sehr verlockend und noch waren wir nicht in Afrika. Noch einmal Russland, die Mongolei und im speziellen Sibirien mit der Road of Bones zu bereisen und fotografisch festzuhalten wären auch nochmal mega spannend. Mal sehen… ;-) Aktuell arbeiten wir aber erst einmal unsere vergangene Reise auf und das macht uns derzeit ebenfalls mächtig Spaß!

 

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©Helmut Koch – Bettina Höbenreich

 

Freiheitenwelt: Stehen neue Veröffentlichungen an? Film, Buch etc.?

Bea: 2018 wird ein spannendes Jahr! Während wir heuer sehr damit beschäftigt waren, unser Leben in Deutschland wieder komplett neu aufzubauen – wir besaßen ja nichts mehr, außer ein paar große Umzugskartons und die wenigen Dinge, die wir die letzten fünf Jahre auf unseren Motorrädern dabei hatten – wollen wir im nächsten Jahr auf unserer Homepage wieder so richtig durchstarten! Neben neuen Reiseberichten, Erfahrungsberichten, Equipment-Infos uvm. wird es aber auch mehr Termine für unseren neuen Live-Multimediavortrag „360 DEGREES OF FREEDOM“ geben.

Helmut: Neben unserer Homepage liegt mein größter Schwerpunkt auf dem Thema Fotografie. Hier soll es zeitnah einen exklusiven Bildband mit den besten, handverlesenen Bildern unserer Reise geben. Zudem arbeiten wir gerade an einer Online Galerie, in der unsere spektakulärsten Fotografien bald als großformatige Drucke erhältlich sein werden, um in den heimischen vier Wände für Fernweh und Abenteuer zu sorgen. Dafür haben wir einige sehr hochkarätige Fotolabore besichtigt und uns ein selbst ein ausgiebiges Bild von der Druckqualität sowie den Produkten gemacht. Erstklassige Qualität und hochwertige Druckverfahren sind uns hier sehr wichtig, denn nur dann entfalten die Aufnahmen ihre volle Wirkung und strahlen diese „gewisse Magie“ aus.

Das Mega-Projekt für 2018 wird allerdings unser erster eigener Film werden, der weniger eine Reisedoku sein wird, sondern vielmehr unseren echten Reisealltag darstellen und tiefe Einblicke sowie humorvolle Anekdoten beinhalten wird. Unverblümt und gnadenlos wie auf unserer Homepage. ;-)

Freiheitenwelt:
Vielen Dank.

Weitere Infos unter -> www.timetoride.de <-

 


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Martin Leonhardt

Martin ist Gründer und alleiniger Redakteur von Freiheitenwelt.de. Fotografie und Reisen sind seine große Leidenschaft. Über viele Jahre erkundet er unseren Planeten. Er schreibt auch gerne Reportagen für einschlägige Magazine. Willst du mehr über Martin wissen? Schreibe ihm einfach eine Nachricht oder nutze eines der sozialen Netzwerke.

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