Der Blick von Oben

Vogel auf Leinwand

Martin Leonhardt auf der Bühne

Flieg schneller als der Wind mein kleiner Vogel. Na – wer kennt ihn von euch – Jonathan die trotzige Möwe? Eine Geschichte von Richard Bach. Irgendwie sehe ich die letzten Tage viele Parallelen zu der spannenden Geschichte in Bezug auf mein Leben und allem was sich darum aufgebaut hat. Nun hat es der “Spirit” von Freiheitenwelt nun also wirklich auf die große Bühne geschafft. Wer mein Buch zum Vortrag von Crazy Travels sein eigen nennt und sich die ersten Minuten vom Audiokommentar angehört hat, weiß wovon ich rede. Allen anderen sei gesagt, dass damit der kleine weiße Vogel im Zentrum des Freiheitenwelt.de Logos gemeint ist. Über die Jahre meiner Reise hat sich jenes immer weiter verkleinert und auf das Wesentliche reduziert. Für mich symbolisiert das Logo damit jenen Teil der mir auf Reisen in fremde Länder immer am wichtigsten ist. Die große Freiheit ich selber sein zu können und die damit verbundenen Erlebnisse, welche sich aus gerade jener Freiheit ergeben.

Wie die Möwe Jonathan bin ich stetig hungrig nach neuen Erfahrungen. Ich bin ein Querdenker, will verstehen und lernen – dort wo andere meinen alles sei schon bekannt. Ich will Grenzen überschreiten, unbekanntes Land besuchen und dabei Neues entdecken. Genau so halte ich es mit meinen Reisen, mit den Abenteuern und auch mit meiner Fotografie. Aber auch die großen und kleinen persönlichen Herausforderungen machen hier keine Ausnahme. So war es vor Jahren für mich einmal ein Traum mindestens vor 1000 Menschen einen Vortrag zu halten. Die Zahl war mir irgendwann einmal in den Kopf geschossen, als ich in einem voll besetzten Vortragssaal der Universität Ulm einem nicht allzu überzeugenden Redner lauschen konnte. Daran hatte ich lange nicht mehr gedacht. Erst Minuten vor meinem Auftritt am vergangenen Freitag kam mir wieder der Gedanke.

So stand ich also plötzlich vor der riesigen Leinwand. Ich erzählte von meinen Geschichten der letzten 3.5 Jahre und blickte hinunter in die riesige Menschenmenge. Jene lauschte meinen Worten, ich hörte Rufe der Begeisterung, Zwischenbeifall und zumindest in den ersten Reihen konnte ich in viele freudige, erstaunte oder traurige Gesichter blicken. Danach kam nur noch das große Dunkel. Der Lichtstrahl des Projektors hatte mich geblendet, der Hall des Mikrofons war irritierend genau so wie die vibrierenden Subwoofer-Boxen direkt unterhalb der Bühne. Aber somit wusste ich wenigstens, dass die Techniker meinem Wunsch nach “richtig Wumms” bei der Musik nachgekommen waren. Mit einem Flüstern hat schließlich noch kein Marktschreier einen Fisch verkauft. Die Premiere von Crazy Travels in solch einem Rahmen zu präsentieren hätte ich mir niemals träumen lassen. Von 0 auf 100 – auf professioneller Bühne – zwei Stunden lang.

Ich liebe solche Momente. Ich liebe es mich meinen eigenen Ängsten zu stellen. So wäre es vor Jahren noch völlig unmöglich für mich gewesen mich öffentlich in diesem Maße zu präsentieren. Der Freitag hat mir gezeigt, dass ich mich sogar noch vor ein weitaus größeres Publikum stellen würde. Und ich musste eigentlich nur eines sein – ich selbst. So nahm ich meine Gäste mit auf die Reise und stellte mir einfach vor, wie ich die schönen Momente alle noch einmal erleben werde. Ich hatte kein Script, mir nichts aufgeschrieben, sondern folgte den freien Gedanken in meinem Kopf. Das Ganze war eine wirklich sehr entspannende und beruhigende Erfahrung für mich. Somit hat es Freiheitenwelt also auch auf die Bühne geschafft. Na da will ich mal etwas stolz auf mich sein… Keine Sorge – nicht überheblich. Wie es nämlich mit dem Vortrag weiter gehen soll kann ich absolut nicht sagen.

Aber sicherlich werde ich weiterhin leidenschaftlich an meinen Zielen festhalten. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sich jene durch ganz andere ersetzen werden. ;-)

Soviel dazu…

 

Euer Martin

P.S: Vorerst letzte Chance für den Live-Vortrag von mir –  “Crazy Travels” – : >HIER<


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Martin Leonhardt

Martin ist Gründer und alleiniger Redakteur von Freiheitenwelt.de. Fotografie und Reisen sind seine große Leidenschaft. Seit knapp zwei Jahren erkundet er Amerika. Er schreibt auch gerne Reportagen für einschlägige Magazine. Willst du mehr über Martin wissen? Schreibe ihm einfach eine Nachricht oder nutze eines der sozialen Netzwerke.

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