Fotomagico Boinx – Alternative zu Wings Platinum und M.objects

Fotomagico

Fotomagico – Crazy Travels

Da ich dieser Tage viel mit anderen Referenten von Multivisionshows telefoniere kommt immer wieder das Thema Software und Diashow auf. “Was benutzt du eigentlich für eine Präsentationssoftware?” “Mit was bist du mit deinen Bildern am Start?” “Hast du auch Wings oder M.objects?” So oder ähnlich lauten die Fragen. Wenn ich dann von Fotomagico für Apple Computer erzähle folgen meist etwas erklärende Gespräche. Als nicht MAC Benutzer kommt man in den Kreisen professioneller Vortragsredner wohl nicht so schnell auf die Idee eine andere Software als die beiden Platzhirsche Wings Platinum oder M.Objects zu verwenden. Insbesondere Wings hat sich in der Festival- und Mulitivisionszene zur State of the Art Software entwickelt.

Das Problem – beide Programme gibt es nicht für Apple Computer. Nur über eine parallele Installation von Windows oder dem Kauf eines Windowsrechners kann man in den “Genuss” der etablierten Produkte kommen. Als eingefleischter MAC-Nutzer stellen sich bei mir alle Haare, wenn ich an Windows und diese komischen blauen Zeichen denken muss. War doch ziemlich blau dort drüber oder? So oder so – ich hatte mich also auf die Suche nach einer Alternative begeben. Keynote oder Powerpoint tut es an dieser Stelle übrigens nicht. Die Anforderung an Stabilität, Bildschirmauflösung und Bildqualität sind bei ausgereiften Vorträgen schon etwas höher gesetzt. Insbesondere die Zuverlässigkeit der Software würde ich hier an erster Stelle setzen.

Und so bin ich dann auf die Homepage von Boinx und Fotomagico gekommen. Komischerweise ist man unbekannten Softwareschmieden immer etwas skeptisch voreingestellt. Allerdings hat sich das nicht bestätigt und nach kurzer Einarbeitungszeit hatte ich damit begonnen meinen Hauptvortrag mit der Software auszuarbeiten. Ich kann mich in den zwei Monaten der Bearbeitung an keinen wirklichen Ausfall erinnern. Mein Rechner lief teilweise 14 Stunden am Tag und ich hatte mir meine Dias Stück für Stück zurecht geschoben. Von den oben genannten Tools kenne ich nur M.Objects, welches ich für frühere (und als noch Windows Nutzer) Shows benutzt hatte. Was Fotomagico vermissen lässt sind mehrere Spuren für die Video- und Bilddateien. Das macht das Storyboard natürlich horizontal sehr breit. Aber damit kann man wirklich leben. Alle anderen Optionen sind einfach verständlich zu finden und lassen sich wirklich super leicht anwenden. Auch die Programmaufteilung gefällt. Es scheint alles da zu sein, was man benötigt.

Vermuten kann ich nur, dass weder 3D-Projekte noch Panoramashows mit mehreren Projektoren möglich sind. Aber wer sowas vor hat wird ohnehin kaum diesen Artikel hier lesen – sondern die dicken Datenblätter von Wings-Platinum wälzen. Für “einfache” Shows konnte ich wirklich nichts vermissen. Im Gegensatz habe ich keinesfalls alle Möglichkeiten von Fotomagico ausgeschöpft. Wie schon oben erwähnt ist die einfache Handhabung sicherlich der größte Vorteil der Software. In Zeit gemessen hatte ich sicherlich keine zwei Stunden benötigt bevor die Ausarbeitung des Projektes begonnen hatte. Auch Live beim Präsentieren wurde ich bis jetzt nicht enttäuscht. Das Notebook kann auch noch als Teleprompter benutzt werden, wenn man es sich wünscht. Ich hatte meine Vorträge bis jetzt immer frei gehalten und mich auf die Funktion verlassen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es derzeit keine leistungsfähigere MAC-Software für Diashows gibt.

 

Fotomagico funktioniert für mich wirklich bestens.

 

Da ich schon lange keinen Screencast mehr aufgenommen hatte, hier noch ein kleines Video zu Fotomagico. Anhand meiner 2-stündigen Diashow “Crazy Travels” zeige ich euch das übersichtliche System der Software. Ist ganz gut zum kennenlernen. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Software und sehe momentan auch keinen Grund zu Wings oder M.objects zu wechseln. Bisher war es auch bei Veranstaltungen kein Problem direkt die Software zu verwenden. Sogar beim diesjährigen El Mundo Festival wurde mir der Zugang mit dem Apfel gewährt. Die Veranstaltung ist von AV-Stumpfl gesponsert, was an dieser Stelle durchaus verwundern mag.

Im Video hatte ich den Logitech Presenter R400 und das exzellente Tool Keyboard Maestro erwähnt. Mit den beiden Extras seit ihr für eure Vorträge auch mit einem MAC bestens gewappnet. Falls Interesse besteht kann ich euch an anderer Stelle erklären wie die Macros dafür programmiert werden.

 

 

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Ich wünsche euch was!

Martin


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Martin Leonhardt

Martin ist Gründer und alleiniger Redakteur von Freiheitenwelt.de. Fotografie und Reisen sind seine große Leidenschaft. Über viele Jahre erkundet er unseren Planeten. Er schreibt auch gerne Reportagen für einschlägige Magazine. Willst du mehr über Martin wissen? Schreibe ihm einfach eine Nachricht oder nutze eines der sozialen Netzwerke.

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