OUTXE 10000mAh – Ein Outdoor-Akku für die grobe Tour im Praxistest

Outxe - Rugged Power Bank

Es ist schon erstaunlich, was man heutzutage alles an Elektronik mit durch die Gegend schleift. Auch auf meinen Reisen wundere ich mich immer wieder, wie der Platzbedarf für die Elektronik stetig zu steigen scheint. Dennoch passt am Ende doch meist alles wieder zusammen. Früher noch völlig ohne – so habe ich heute z.B. auf Wanderungen oft mein, nicht ganz so kleines, Montana GPS mit dabei und sehr wahrscheinlich auch das Smartphone. Beides Geräte die öfters gerne eine Steckdose sehen wollen. Nun ist bei längeren Touren, z.B. über das Wochenende, manchmal genau das ein Problem. Die kleine „Rugged Power Bank“ von OUTXE soll hier etwas Abhilfe schaffen.

Mit solchen Akkupacks durfte ich schon während meiner Lateinamerikareise Erfahrungen machen. Vor meiner Abreise hatte ich einen enormen Aufwand getrieben, um Energietechnisch weitestgehend autark zu sein. Das hatte auch sehr gut funktioniert, mit meiner Hauptenergiequelle – dem Motorrad. Damals hatte ich noch einen viel größeren Akku als den OUTXE mit dabei. Wer will kann meine Bastelei -> HIER <- nachlesen. Das Ganze System ging leider den Bach hinunter, als bei orkanartigen Regenfällen der Akku baden ging. Jener war nicht sonderlich geschützt und hatte sofort den Dienst versagt. Was soll ich sagen – meine Reise ging auch ohne das Highend-Kofferladesystem weiter und in 3 Jahren hatte ich mir keinen Ersatz beschafft. Ich hab auch so nichts vermisst. Mit dem Motorrad war für die Kameras, meinen Laptop oder sondergleichen immer genügend Saft über die Bordsteckdosen da. Und abgesehen davon ist es ja nicht so als würde man kein Haus mit einer Steckdose zu Gesicht bekommen .

Bei den oben angeschrieben Wanderungen mochte ich so einen kleinen Energiegeber aber doch des öfteren vermissen. Von daher kam mir das Angebot von OUTXE sehr gelegen, als sie mir eines ihrer Power-Banks zuschicken wollten. Ich hatte das Gerät die letzten drei Wochen auf der ein oder anderen kalten Wanderungen mit dabei. Ich bin nicht sonderlich harsch mit dem Gerät umgegangen oder hab extreme Stoßtests etc. veranstalten. Es war einfach in meiner Tasche und falls ich noch etwas länger Musik hören wollte oder der Telefonakku mal wieder aufgegeben hatte, habe ich es eben eingestöpselt. Mehr ist es auch nicht wirklich:

 

Gut – dann hier zu meinen Erfahrungen:

 

Outxe - Rugged Power Bank
OUTXE – Rugged Power Bank 10000

 

Erster Eindruck:

Nach dem Auspacken musste das Gerät erstmal an die Steckdose. Es wird mit halber Kapazität ausgeliefert und es gehen knapp 3 Stunden ins Land bis der Akku voll geladen ist. Mit dabei sind zwei praktische Schlaufen und ein kleiner Karabinerhaken, was die Handhabung sehr schön macht. Ein USB-Kabel liegt auch bei. Ready-To-Go gibt es hier eigentlich nicht viel zu sagen. Keinesfalls wirkt das OUTXE billig!

 

Die Praxis:

Die Praxis im heimischen Gefilde war vielleicht weitaus weniger „Rugged“ als es bei meinen Abenteuerreisen der Fall ist. Somit hab ich das Gerät auch schon einmal absichtlich in den Schnee geschmissen oder etwas Regen abbekommen lassen. Im letzten Test auf dem Eis wollten die Kids den OUTXE fast schon als Puck zum Eishockeyspielen hernehmen. Ganz ehrlich wollte ich sie fast lassen und ich denke es wäre wohl nichts passiert. Aber wer weiß- Kinder bekommen ja alles kaputt. ;-) Nun ist der Akku ja auch nicht dafür gedacht.

Als „Wasserdicht“ mit IP67 verkauft sollte man beachten, dass dies nur gilt, wenn kein Kabel angeschlossen ist. Die drei Anschlüsse an der Oberseite sind durch eine Gummikappe sicher geschützt. Die Taschenlampe wird auf der Rückseite mit einem vielleicht zweisekündigen Klick aktiviert. Blinken kann sie auch. Über sechs grün-gelb-rote, und wie ich finde sehr schicke LED’s, neben dem Knopf kann man jederzeit den Ladestand der Batterie abrufen. Das funktioniert wirklich alles bestens. Ich hatte über die Wochen das Gerät meistens bei 1-2 leuchtenden LED’s geladen, was dann immer knapp 5 – 6 Stunden gedauert hatte.

Die Solarquelle kann bestenfalls als Notfallquelle gedacht sein. Auch OUTXE gibt eine Ladezeit von mind. 35 Stunden an bei optimalen Lichtbedingungen. Wer aber wirklich einmal in der Pampa sitzen bleibt, für den sollte es vielleicht eine Möglichkeit sein ein einfaches Telefon soweit zu Laden, um einen Notfall absetzen zu können. Aber wirklich darauf setzten würde ich nicht.

Die Bilder zum Text sind gestern auf dem Eis entstanden. Trotz stetiger Benutzung kann ich dem Batteriepack noch keine wirklichen Gebrauchsspuren ansehen. Ich bin gespannt wie sich der kleine OUTXE auf Motorradreise und bei Wanderungen bewährt. Bin hier aber sehr guter Dinge!

 

Outxe - Rugged Power Bank
OUTXE – Rugged Power Bank 10000

 

 

FAZIT:

Die Power Bank von OUTXE macht auf mich einen soliden Eindruck. Die Verarbeitung wirkt sehr stimmig und robust. Als wasserdicht angegeben würde ich das Gerät trotzdem nicht unbedingt in den nächsten Fluss werfen wollen. Einen heftigen Regen oder ein paar Schneeflocken oder Eis tun ihm aber nichts ab. Die Handhabung ist einfach, es ist nicht sehr schwer und mit den Trageriemen findet sich eigentlich überall am oder im Rucksack ein Platz für das Gerät. Wie bei all diesen Geräten mit Solarmodul, kann man von jenem keine Ladewunder erwarten. Ohne Steckdose geht es auf keinen Fall. Allgemein fand ich die Größe ziemlich erstaunlich. Mein früherer XT-Akku hatte bei doppelter Kapazität locker die dreifachen Maße und auch ein dementsprechendes Gewicht. Der Hersteller gibt an der Akku eines iPhones könnte man bis zu 3.5-mal laden. Nun hab ich kein iPhone, aber bei meinem Motorola war beim vierten Ladezyklus definitiv Schluss. Die Taschenlampe ist ein nettes Gadget, was sich sicherlich bei der ein oder andern Nacht im Zelt nützlich erweisen wird. Also meine Empfehlung habt ihr – kommt noch dazu das der Preis absolut OK ist.

 

Eine Auflistung meiner Ausrüstungsgegenstände auf „Weltreise“ findet ihr in meiner -> Fototasche <- und Weiteres bei der -> Ausrüstung <-.

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„Immer den Träumen hinterher!“

 

Euer Martin

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4 Kommentare für OUTXE 10000mAh – Ein Outdoor-Akku für die grobe Tour im Praxistest

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