Tief in Afrika – Dinkelsbühl

Wann

  • 25. November 2018
  • 16:30

Wo

  • Kleiner Schrannensaal, Weinmarkt 7, 91550, Dinkelsbühl

Preis

  • ab 6,50 €

Ticketinformation

Ticketvorverkauf auch über die Tourist-Information Dinkelsbühl und das Cafe Frau Förster möglich. Für die Freiheitenwelt Lichtspiele gibt es auch ein reduziertes Kombiticket für alle Vorträge am Tag.

Vorverkauf: Regulär - 13,50€ | Ermäßigt - 11,50€ | Kind - 6,50€
Abendkasse: Regulär - 15€ | Ermäßigt - 13€ | Kind - 7,50€

Referent - Hartmut Fiebig...

...arbeitet seit rund 25 Jahren hauptberuflich als Autor, Fotograf und Moderator. Seine Schwerpunktregionen sind Afrika und Arabien mit den Spezialgebieten Kultur, Tourismus, Fairer Handel und Entwicklungszusammenarbeit. 
Ein achtjähriger Ägypten-Aufenthalt als Jugendlicher gab seinem Leben einen kräftigen Drall in Richtung große weite Welt. Mit 21 kehrte er Deutschland den Rücken, um seinen Jungendtraum zu verwirklichen und für ein Jahr vom Bodensee bis zur Südspitze von Afrika zu radeln. Das war der Ursprung vieler spannender Geschichten.

TIEF IN AFRIKA

Eine epische Reise durch Tansania, Uganda und Kenia

Nach dem glücklichen Ausgang einer haarsträubenden Fahrradtour durch Afrika kehrt Hardy Fiebig – zunächst als Abenteurer, später als Fotojournalist und Aktivist – seit 1990 wieder und wieder in den östlichen Teil des Kontinents zurück. Mit einer atemberaubenden Story und wahrer Bildgewalt schildert TIEF IN AFRIKA Tiefschläge und Höhepunkte ungezählter Ostafrika-Reisen und führt den Zuschauer von Sansibar in die Serengeti, ins Quellgebiet des Nils, zu den Berggorillas, in die Metropole Nairobi, auf den Gipfel des Kilimandscharos und zurück zum Indischen Ozean.

 

Auf Nilpferdjagd

Das alte Holzboot wird von Hamizi kommandiert, dem Ältesten an Bord. Er dirigiert den “Außenbordmotor”, der aus neun Mann unter Paddeln besteht. Mit leiser Stimme gibt er Anweisungen. Das Boot durchschneidet das Spiegelbild des glühenden Abendhimmels, steuert direkt auf eine Ansammlung sichelförmiger und gerader schwarzer Striche im blutroten Wasser zu. “Die Geraden”, zischt Hamizi, “sind Krokodile. Die Runden unsere Beute: Nilpferde.” Eine atemlose Jagd ist eröffnet. Heia Safari!

Das Beste aus 25 Reisejahren

TIEF IN AFRIKA, die Zusammenfassung von mehr als zwei Dekaden voller abenteuerlicher Expeditions- und Recherchereisen, lebt von einem einmaligen Fundus an Bildern und Geschichten. Ob haarsträubende Nilpferdjagd oder die Gipfelbezwingung des weißen Riesen Kilimandscharo – man darf dem Wechselspiel sich jagender Ereignisse getrost epische Qualitäten nachsagen. Es ist eine durch und durch afrikanische Reise – voller Härten und Humor, gesteuert von Wundern und kleinen Katastrophen, gebeutelt von tragischen Schicksalsschlägen – aber umso mehr beschenkt von paradiesischer Natur und beeindruckenden Menschen.

 

Reise durch Natur und Zeit

TIEF IN AFRIKA ist geschickt erzählt. Neben der rein geografischen Reise durch Ostafrika ins Quellgebiet des Nils und zurück zum Indischen Ozean wird in atemberaubenden Bildern die ganze Schönheit von Ostafrikas Landschaft und Tierwelt gezeigt, ob die weltberühmten Safariparks oder unsere nächsten Verwandten, die Berggorillas der Virunga-Vulkane. Zum anderen unternehmen die Zuschauer auch eine Reise durch die Zeit, deren Spanne von der Entstehung des Ostafrikanischen Grabens und des Homo sapiens über die Kolonialzeit bis zur dynamischen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gegenwart reicht.

Intimes Portrait von den Menschen Ostafrikas

Und schließlich ist TIEF IN AFRIKA auch eine biografische Passage, die den Wandel Hardy Fiebigs vom Abenteuersüchtigen zum Fotojournalisten, Buchautor und Aktivisten nachzeichnet, der zum 50. Unabhängigkeitstag Kenias eine Stiftung für den Erhalt der Schätze von Kenia initiiert. Die eigentlichen Protagonisten bleiben freilich die Menschen Ostafrikas, Kaffeebauern, Nomaden und kosmopolitische Hauptstadtbewohner, mit denen der aufgeschlossene Reisende rührende, heitere, aber auch tragische Begegnungen erlebt. Hardy Fiebig taucht mit der Kamera in den Alltag der Menschen ein. Ostafrika lässt seine Masken fallen …