Von Hero zu Hero – GoPro HD 2 Professional

Ein neues Spielzeug. Schon eine ganze Weile ist die Hero HD 2 von GoPro auf dem Markt. Als sehr aktiver Nutzer des Vorgängermodells blickte ich ich doch immer etwas neidisch auf die neue Version. Als sich die Möglichkeit bot etwas billiger eines der Geräte aus den USA zu bekommen hab ich nun endlich zugeschlagen. So liegt die kleine Kamera samt LCD BacPac nun vor mir auf dem Tisch und wartet auf die ersten Einsätze.

Schick sehen sie so nebeneinander aus. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Geräte nur wenig. Neben den technischen Verbesserungen wie einen 11MP Sensor, neuem Bildprozessor, schnellerer Verarbeitung und besserem Objektiv, zeichnet sich die neue GoPro besonders durch das bessere Handling aus.

 


Das neue Kontrolldisplay gibt mehr Informationen wieder und insgesamt ist die Bedienung wesentlich intuitiver geworden. Auch die 4 LED’s auf Vorder-, Rück-, Ober-, und Unterseite sind Gold wert. Praktisch wenn die Kamera fest montiert ist und das Display auf der Vorderseite eventuell nicht mehr sichtbar ist. Mein absolutes Top-Feature an der HD2. Auch ein HDMI Port ist nützlich um die Daten direkt z.B. am Fernseher wieder zu geben.

Das kleine Bacpac LCD Display, welches als Zubehör erhältlich ist, erleichtert die Bedienung noch mehr. Aber vor allem lässt sich der Bildausschnitt damit nun leicht einstellen. Was hab ich mich schon im nachhinein über Videos geärgert welche einfach nicht richtig ausgerichtet waren. Top! Für spontane Foto Schnappschüsse ist die Kombination wie gemacht und bringt einfach nur Spaß.

 

Ein paar wichtige Daten der GoPro HD 2!

– 11MP-Sensor (Zuvor 5MP)
– Neue Glaslinse welche doppelt so scharf sein soll
– Extrem Weitwinklig je nach Auflösung 170°, 127° oder 90°
– Schnellerer Bild-Processor
– Schnellere Verarbeitung
– HD Video

– 1080p: 1920×1080, 30fps
– 960p: 1280×960, 48fps + 30fps
– 720p: 1280×720, 60fps + 30fps

– Zeitraffer Aufnahmen, Foto alle 0,5 Sek.
– Burst Mode, 10 Bilder in einer Sekunde
– Selbstauslöser
– integriertes Mikrofon mit guter Qualität
– Anschlüsse: USB, HDMI, Mikrofon, Lautsprecher, Video
– Sehr umfangreiches Zubehör

Mehr Informationen findet Ihr auf der offiziellen Webseite.

 

Actionkamera ohne Action?

 

GoPro an meiner KTM 690

Daten und Vergleiche sind ja schön – aber was ist schon eine Actionkamera ohne Action? Für den ersten Test muss erstmal meine treue KTM herhalten. Durch die vielen glatten Flächen am Motorrad lässt sich der Saugnapf der Motorsport Version wirklich sehr flexibel montieren. Außerdem kann man diesen auch als kleines Stativ benutzen. Am Helm nutze ich ein Klebepad welches wirklich hervorragend hält. Es wären noch diverse andere Positionen denkbar. Aber das bleibt jedem seiner Kreativität überlassen. Wer improvisieren kann ist hier gut beraten. Die Möglichkeiten scheinen unendlich. Wegen der Vibrationen liefert für Motorradfahrer die Befestigung am Helm immer noch die beste Qualität. Aber da gibt es vielleicht auch bessere Motorräder als eine rüttelnde KTM.


Die kleine Kamera ist natürlich nicht nur zum Motorrad fahren gemacht. Ich kann jedem nur empfehlen sich ein paar der Demovideos anzusehen. Ich finde es wirklich immer wieder beeindruckend welche tollen Ideen Filmer mit der GoPro umsetzen. Eins ist klar – die Kamera kommt ab sofort immer mit in die Tasche. Eine kleine Immerdabei welche einen etwas anderen Blick auf die Dinge liefert!

Und zum Schluß gibt es natürlich noch das kleine Filmchen zu sehen was ich schnell mit dem Movie Maker zusammen gebastelt habe. Na ja! All zu viel Action war das nun doch nicht, aber man sieht doch die hohe Qualität der Videos. Unbedingt in HD und Vollbild ansehen!

 


Insgesamt kann die Hero HD 2 alles einen Tick besser als die Hero HD. Wer schon eine GoPro besitzt muss aber nicht zwangsweise umsteigen um auf dem aktuellen Stand zu sein. Die GoPro HD ist auch jetzt noch eine klasse Kamera und sicherlich weiterhin erste Wahl um tolle Videos und Fotos unter besonderen Bedingungen zu machen.  Wer allerdings ein neues Gerät kaufen will, dem empfehle ich die HD 2. Schon alleine die LED’s, Kontrolldisplay und die bessere Bedienung sind den Mehrpreis allemal wert. Die etwas bessere Film und Fotoqualität nimmt man natürlich auch gerne mit.

Günstig gibt es die GoPro HD 2 zum Beispiel hier. Meine Empfehlung gilt auch ganz klar für das Bacpac.
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Ich wünsche euch was!


 

Ergänzung!

Da es ja ganz gut hier rein passt! Letzte Woche konnte ich die GoPro HD 2 noch einmal an einer KTM 990 SMT probieren. Dabei ist folgendes Video entstanden.

Wie ich denke ist auch hier wieder die exzellente Videoqualität der GoPro HD 2 zu erkennen. Alle anderen Aufnahmen stammen von einer Nikon D5100. Als Standardvideoformat hatte ich 1280×960 gewählt. Das gibt mir die Möglichkeit mit der Actionkamera 60fps aufzuzeichnen. Dies ist ab und an geschickt für Zeitluppen, wenn auch hier nicht angewendet.

Die “Hochgeschwindigkeitsaufnahme” jenseits der 200 Km/h ist übrigens wieder mit Hilfe des Saugnapfes gemacht worden. Das Ding hält, wie schon vorher geschrieben, bombenfest auf glattem Untergrund.

Vielen Dank an meine KTM Werkstatt, HJM Motorrad Hagen, für das Leihfahrzeug.

Viel Spaß mit dem Video!

 

Günstig gibt es die GoPro HD 2 immer noch hier. Meine Empfehlung gilt auch ganz klar für das Bacpac.
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Gesamtbewertung

Bildqualität 8
Videoqualität 9
Verarbeitung 10
Benutzerfreundlichkeit 8
Gesamt
8.8 Great!

Pro und Kontra

Videoqualität
Sehr kompakt
Robust
Universell einsetzbar
LED Anzeigen
Schlechtere Bildqualität als Vorgänger
Preis
Martin Leonhardt

Martin ist Gründer und alleiniger Redakteur von Freiheitenwelt.de. Fotografie und Reisen sind seine große Leidenschaft. Über viele Jahre erkundet er unseren Planeten. Er schreibt auch gerne Reportagen für einschlägige Magazine. Willst du mehr über Martin wissen? Schreibe ihm einfach eine Nachricht oder nutze eines der sozialen Netzwerke.

3 Kommentare

  1. Hallo Martin, ich habe mich jetzt gerade für die Drift HD Ghost entschieden. Hat ihr Display eingebaut; eine externe Fernbedienung, die auch Rückkopplung von der Kamera bezieht und kann extern mit Strom versorgt werden. Auch nettes Feature: Die Kamera nimmt endlos in einer 5-Minuten-Schleife auf ohne auf Karte zu speichern. Hattest Du eine interessante Situation, einfach Knöppchen drücken und die letzten 5 Minuten werden dauerhaft auf Karte geschrieben. Nix mehr verpassen…

    Bisher war ich mit einer alten GoPro unterwegs – erstes Modell. Bedienung – schweigen wir drüber. Was mich aber final genervt hat war die Stromversorgung letzten Winter in Norwegen. Trotz Top-Akkus und Top-Lithium-Hochstrom-Batterien hat mich die Kamera schlicht verlassen. Was habe ich gekotzt. Das Ding funktionierte einfach nicht.

    Nun sind wir glücklicherweise mehrere Generationen weiter. Pflicht: Display, Fernbedienung und externe Stromversorgung. Der nächste Februar rückt näher. Das Mopped steht schon mit Spikes und Stollenreifen. Die Feldflur zittert. Und Norwegen kann kommen…

    • Hey Denny! Ist ja schon eine Weile her deine Antwort. Aber ich bin erst aus der Antarktis zurück gekommen. Also ich find die neue GoPro in Verbindung mit dem WiFi wirklich eine geschickte Lösung. Was mir an der Drift wessentlich besser gefällt ist sicherlich die Form. Die Go Pro ist gerade am Helm montiert manchmal nicht so “windoptimal”. ;-) Erzähl doch bei Gelegenheit mal wie sich die Kamera bewährt hat.

      Schönen Gruß Martin

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